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4. Juni 2022
League of Legends
Nur noch Marketing-Masche? Warum League of Legends Events Mist sind
Seit dem Release vor 12 Jahren hat es in League of Legends schon unzählige Events gegeben. Manchmal zur Feier saisonaler Feste aber auch zur Einführung von neuen Champions oder zu großen Esport-Turnieren. Aber zu jedem Event gibt es regelmäßig Beschwerden der Community. Ein Reddit-Nutzer ist dem nun auf den Grund gegangen.
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LoL-Events über die Jahre hinweg schlecht?
In einem sehr ausführlichen Reddit-Post hat sich Redditor Lanaluse nun mit dem Thema auseinandergesetzt. Dazu hat er sich alle Events seit dem Release vor 12 Jahren genauer angeschaut. Vor allem nahm er unter die Lupe, was neben speziellen Event-Skins noch an zusätzlichem Content geboten wurde. Dabei kam er zu einem erschreckenden Ergebnis, das die Unzufriedenheit der Spieler gut in Zahlen ausdrückt.
Zwar haben sich die Events in den Jahren durch Missionen, spezielle Spielmodi oder auch zusätzliche Storys für bestimmte Champions oder Regionen in Runeterra weiterentwickelt, aber diese Entwicklungen sieht Lanaluse hauptsächlich bei älteren Events.
Nur noch Skin-Verkäufe im Fokus?
Der Wendepunkt kam nach Lanaluse irgendwann zwischen 2016 und 2018. Zwar wurden damals auch viele beliebte neue Modi mit Events eingeführt, aber es wurden auch Event-Währungen eingeführt und zeitlich limitierte Boni, die die Community dazu bringen sollten, mehr Geld auszugeben.
Diese Formel für Events wurde laut dem Post seitdem stringent von Riot gehalten. Statt wie früher kreative neue Spielmodi oder kleinere Änderungen an der Map für alle durchzuführen seien Events in LoL nun langweilig.
Yeah, I’m not playing until you fix your… whatever the hell it is you’ve been doing recently.
Events feel like a grind and suck.
The “Rotating” game mode is One for all 80% of the time, or not present
The toxic playerbase never changes
So much more, and now this? No thanks. pic.twitter.com/wU71T6Gpt1
Immer gibt es einen Prestige Skin, Icons, Chromas sowie Emotes und Wards. Aber nur durch Spielen lassen sich alle Belohnungen nicht freischalten, stattdessen müsse man dafür eben Geld in die Hand nehmen. Anstatt neuer Spielmodi wird nur URF und One for All immer wieder recycelt. Für Riot zählten nur noch die Verkaufszahlen der Skins, Kapseln, Event-Pässe und Chromas und Events seien nicht mehr als glorifizierte Werbeveranstaltungen für neue Skins.
Muss es so sein?
Die beißende Kritik an Riots Events endet auch mit Vorschlägen, wie sie stattdessen aussehen könnten. Lanaluse erhofft sich vor allem mehr Einbindung der Spielewelt und der Geschichte der verschiedenen Champions. Spielmodi könnten auch in Verbindung zu den Events stehen und die Charaktere weiter erkunden anstatt losgelöst vom großen Ganzen.
Der Hauptkritik-Punkt ist aber die scharfe Exklusivitäts-Schranke. Zwar sei es okay, dass manche Inhalte exklusiv seien, aber der harte 30-tägige Grind oder die finanzielle Mauer würden ihm einfach den Spaß am Spiel rauben. Anstelle von Entspannung fühle es sich eher so an als ob man arbeiten würde, um möglichst alle Belohnungen freizuschalten. Events würden schließlich von der Community leben und wenn der Großteil der Spieler nicht teilhaben könne sei das ganze kontraproduktiv. Ein Event solle in allererster Linie Spaß machen. Wenn der Spaß da sei, würden die Skin-Verkäufe dazu parallel anziehen.
Ob Riot demnächst etwas an den Events ändern wird? Tryndamere, einer der Mitgründer von Riot war von dem Post auf jeden Fall so beeindruckt, dass er direkt ein Jobangebot an Lanaluse gab. Vielleicht können wir uns ja demnächst auf die ein oder andere Neuerung freuen.